바그너의 '발퀴레'에 나타난 개인과 공동체 간의 갈등문제 Konfliktfrage zwischen dem Individuum und der Gesellschaft in der Die Walküre von R. Wagner

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Begehrliche Liebe, verkörpert durch Eros, den Gott dieser Liebe in der griechischen Mythologie, als wesentlicher Inhalt des Lebens, ist das Hauptthema fast aller Opern und auch bei Wagner ist das kein Ausnahmefall. Liebeserfüllung ist es, wonach die Protagonisten streben, und das führt zu Konflikten mit Institutionen und und dem Moralkodex, die das soziale Miteinander in der Gesellschaft regeln. Die Institutionen und die überkommenen moralischen Regeln sind die Grundfaktoren, die die Liebe hindern. Der Antagonismus zwischen dem Individuum und der Gesellschaft steht im Zusammenhang mit der Subjektivität und der Objektivität, wie er sich auch in dieser Polarisierung in der deutschen Romantik und der deutschen Klassik als kulturellen Strömungen darstellt. In der Die Walküre ist Wagner ein Romantiker, der einen großen Wert auf die Individuellen und ihre Subjektivität legt. Die Protagonistin in der Die Walküre, Brünnhilde, leidet unter den folgenden Umständen: erzwungene Ehe ohne Liebe, nämlich Form ohne Inhalt. Schließlich begeht sie den Ehebruch, mehr noch die Blutschande. Infolgedessen kann sie gesellschaftlichen Vorwürfen nicht ausweichen. Die Charakterzüge des Protagonisten, Siegmund, sind in gewissem Sinne wie die der Hauptfiguren in den Werken von der Sturm-und-Drang Periode. Er ist als Naturmensch frei und unabhängig gewachsen. Er wurde durch seinen Vater, Wolfe, so erzogen, dass er gegen alle äußerlichen Werte aktiven Widerstand leistet. Er ist ein Außenseiter und gerät ununterbrochen in Konflikte mit dem etablierten gesellschaftlichen Umfeld. Während das persönliche Bewußtsein von Siegmund und Sieglinde die menschliche Liebe vertritt, verteidigt das Gemeinschaftsgefühl von Wotan und Fricka die göttliche Vernunft und die Gesetze. Dadurch entstehen Verwicklungen mit demgesetzestreuen Wotan und der moralhütenden Fricka.. In dieser Hinsicht lässt sich die Entfaltung des Themas mit Hilfe der Ästhetik F. Schillers und seinen Kategorien 'Formtrieb' und 'Stofftrieb' interpretieren. Die beiden Bereiche kommen nicht zur Versöhnung, sondern enden mit der Katastrophe.
Publisher
한국헤세학회
Issue Date
2011-12
Language
Korean
Citation

헤세연구, no.26, pp.105 - 126

ISSN
1598-3668
URI
http://hdl.handle.net/10203/97767
Appears in Collection
HSS-Journal Papers(저널논문)
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